- Schwarzwasserflüsse
- Klarwasserflüsse
- Weißwasserflüsse
Diese unterschiedlichen Gewässer differenzieren sich durch:
ihre Größe
ihre Strömungsgeschwindigkeit
dem Härte- und Ph- Wert
der Untergrundbeschaffenheit
dem Licht
der Temperatur
dem Nahrungsangebot
den Versteckplätzen und
den Sichtverhältnissen.
Schwarzwasserflüsse
Sie haben ein klares, durchsichtiges Wasser, welches tiefbraun/teefarben getönt ist. Die Färbung erhält es durch die großen Mengen an Laub und anderem organischen Material, das während der Regenzeit eingeschwemmt wird. Ihr Bodengrund ist meist sandig.
Klarwasserflüsse
Diese haben ein sehr sauberes, durchsichtiges Wasser. Es sind kaum Sedimente nachzuweisen und seine Farbe ist grün bis gelbgrün. Hier ist der Bodengrund felsig und steinig.
Weißwasserflüsse
Solche haben einen sehr hohen Anteil an anorganischen Schwebestoffen. Daher ist ihr Wasser trübe, hat ein lehmgelbes Aussehen und man kann nur wenige Centimeter weit schauen. Der Bodengrund ist schlammig.
Man trifft diese Gewässerarten nicht nur in reinster Form an, sondern in allen möglichen Varianten.
In stehenden Gewässern findet man eigentlich immer eine Decke von Schwimmpflanzen.
Die Gewässer in Amazonien haben einen leicht bis deutlich sauren Ph – Wert und ihre Karbonat – wie auch ihre Gesamthärte ist äußerst niedrig.
