Bevor es an die Einrichtung geht, sollte man sich überlegen, welche Fische man pflegen möchte.
Dementsprechend ist ein Hintergrund anzubringen, der sich auch über die Seiten erstreckt, den man fertig kaufen kann oder auch selbst herstellen kann.
Man sollte nur darauf achten, dass er nicht zu tief ist und damit unwillkürlich das Becken verschmählert.
Der Bodengrund ist eigentlich Nebensache für die Fische (außer man pflegt Arten, die Sand bevorzugen) und dient in erster Linie den Pflanzen.
Ob man später ein schön bewachsenes Becken hat, hängt hauptsächlich von dem Bodengrund ab.
Der Boden sollte eher dunkel als hell sein, weil über dunklem Untergrund die Farben der Fische besser zur Geltung kommen und sie sind auch weniger Schreckhaft.
Die Pflanzen brauchen sauerstoffarme Bereiche in dem Bodengrund, damit sie richtig wachsen können ; dies ist von der gewählten Körnergröße des Untergrundes, sowie auch von der Schichthöhe abhängig.
Man sollte im vorderen Bereich den Untergrund ca. 4 – 6 cm und im hinteren Bereich bis ca. 10 cm auffüllen.
Da man aber später eine Tiefenwirkung beim hineinschauen ins Becken erzielen möchte, sollten Terrassen eingeplant werden, damit die Schichthöhe gehalten wird.
Dies kann durch fertig gekaufte Terrassen geschehen oder durch selbst angelegte Terrassen (zb durch Steine oder Moorkienholz).
Ein verschlammen des Bodens durch die hohe Aufschüttung ist nicht zu befürchten, da die Pflanzen auch Sauerstoff über die Wurzeln an das Wasser abgeben und somit den Austausch aufrechterhalten.
a)Geeigneter Bodengrund
-grober Sand von ca. 2 mm
-feiner Kies von 3-5 mm
----> Quarzkies, Lavagrund, Basaltsplit, Flusskies und fertige Mischungen aus dem Fachhandel
Der Bodengrund sollte total Kalkfrei sein, es sei denn man möchte Fische pflegen, die einen hohen PH- und KH brauchen.
Scharfkantiger Kies o.ä. ist nicht zu empfehlen, da sich die Fische daran verletzen können.
b)Vorbereiten und einbringen des Bodengrundes
Bei einem später bepflanzten Becken, kommt zuerst das Heizkabel (damit es nicht zu stark ist, ca. 1 Watt/L) auf den Aquaboden (siehe Technik) und zwar wird es in Schlangenlinien ausgelegt; damit simuliert man eine Grundwasserströmung, weil das erwärmte Wasser nach oben aufsteigt und das kühlere nach unten....Pflanzen lieben so etwas.


Auf dieses Kabel wird nun Bodendünger für unsere Pflanzen gegeben.
Aber bitte nur aus dem Fachhandel und nicht wohlmöglich Kuhmist einbringen.
Den gekauften Sand oder Kies in einem Eimer solange spülen, bis er fast klar bleibt; danach kann er ins Becken gegeben werden.
Nun sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, um Terrassen zu bauen.
Anschließend wird die Technik installiert, aber noch nicht angeschlossen.
Ist alles fertig, kann man sich ans Wassereinfüllen machen, wobei das Aqua aber nur zu 1/3 gefüllt wird, damit man die Pflanzen noch einsetzen und arrangieren kann.
Entweder lässt man das Wasser auf einen Teller fließen, der auf dem Boden des Beckens steht oder man hält das Schlauchende gegen die Scheibe.
Somit verhindert man, dass das Wasser Löcher in den Boden reißt und alles wieder aufwühlt.



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