Um eine Lichtquelle zu wählen, muß man sich überlegen, ob man ein offenes oder ein geschlossenes Aquarium haben möchte.
Bei den Offenen, kommen Hängeleuchten zum Einsatz und bei den Geschlossenen Neonröhren.
Die optimale Ausbeute des Lichts erhält man, wenn der Leuchtkasten einen reflektierten Untergrund hat.
Zur Not kann man auch die Kästen mit Alufolie auskleiden, funktioniert auch.
Da die Lampen sehr lange brennen, sollten sie nach ca. 1 Jahr ausgetauscht werden, da sie an Kraft verlieren und die Pflanzen dadurch nicht mehr richtig wachsen.
Es ist nicht das verkehrteste die Röhren einzeln zu schalten, so kann man das Licht gezielter dosieren und mal eine Lampe zu - oder abschalten.
Bei den Aquarienlampen gibt es nun verschieden Spektren.
Das Becken sollte mit dem Licht so natürlich wie möglich aussehen.
Einen zu hohen Blauanteil sollte man vermeiden, da es den Algenbewuchs verstärkt.
Man sollte Lampen verwenden, wo ein vermehrter Orangeanteil enthalten ist.
Die veschiedenen Pflanzen haben auch verschiedene Ansprüche an das Licht; manche brauchen fast gar keins und andere sehr viel.
Generell kann man aber sagen, daß ein Becken mit 0,3 - 0,8 Watt/Liter beleuchtet werden sollte.
Die Beleuchtungsdauer sollte 10-12 Std pro Tag betragen, wobei eine Pause von 2 Std sinnvoll ist, da es den Algen entgegenwirkt.
Wie sieht das nun konkret aus ?
Je nach Größe des Aquariums hat die entsprechende Abdeckung Vorrichtungen für die Beleuchtung.
Ist nur eine Neonröhre vorgesehen, so sollten die Ansprüche der Pflanzen an erster Stelle stehen, wobei darauf zu achten ist wie Lichthungrig die Pflanzen sind.
Sind mehrere Leuchtstoffröhren anzubringen, so kann man hier, wenn man möchte, die Intensität und das Farbspektrum der einzelnen Röhren variieren, d.h. man kann erst einen Teil der Röhren morgens anschalten und nach ca. 2 Stunden den Rest; Abends macht man es dann in umgekehrter Reihenfolge.
Tip:
Schaltet man direkt als erste, hinter die Frontscheibe, die Röhre, die die höchste Farbtemperatur hat, so erhöht sich die Tiefenwirkung für das Becken.
Nachfolgend zwei Tabellen, die als Anhaltspunkt für Süßwasserbecken dienen können:


T= Vollspektrumlicht für Wasserpflanzen
N= Natur, lässt Fische, niedere Tiere und Pflanzen in ihren natürlichen Farben erscheinen/ Vollspektrum Tageslicht
Color= Vollspektrumlicht für intensive Farben
Die obigen Angaben ändern sich bei Meerwasserbecken.
Für offene Becken eignen sich Hängeleuchten, die mit Neonröhren ausgestattet werden; sie kann man über Meerwasserbecken, wie auch über Süßwasserbecken hängen.
Man muß aber darauf achten, daß die Halterung mit einem gutem Vollreflektor ausgestattet ist, der am besten die doppelte Lichtmenge ans Becken zurückgibt.
Nachfolgend eine Tabelle als Anhaltspunkt:
Statt Neonröhren, kann man aber auch Quecksilberdampflampen über das Süßwasserbecken hängen.
Diese haben gegenüber Neonröhren, sofern diese nicht mit einem speziellen Vorschaltgerät ausgestattet sind, den Vorteil, daß sie ganz langsam angehen.
Es ist sozusagen ein künstlicher Sonnenauf – bzw. untergang.
Möchte man sich solche Leuchten kaufen, so kommt es auf die Wasserhöhe im Becken an und welche Pflanzen man darin pflegt, denn diese Lampen geben in einem bestimmten Umfang ihr Licht ab, abhängig von ihrer Wattzahl.
So sollte man zB. keine lichthungrigen Pflanzen am Rand des Lampenkegels setzen, da sie dort kümmern würden.
Daraus resultiert dann wiederum, wieviele solcher Lampen man benötigt.
Ich persönlich würde aber solche HQL – Lampen nicht empfehlen, da sie gewisse Spektralfarben nicht haben (näheres nachzulesen in „Licht/Pflanzen").
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