Je größer ein Aquarium ist, umso stabiler ist es, umso weniger Arbeiten fallen an. Dies soll nun aber nicht heißen, dass man bei einem Becken von 1000 Litern gar nichts machen muß.
Man sollte täglich die Fische und Pflanzen beobachten; bei den Fischen ob sie irgendwelche Verletzungen haben, krank aussehen und ob auch alle fressen. Bei den Pflanzen sollte man schauen, ob alle Blätter grün sind, nicht veralgt und ob sie größer werden.
Weiterhin sollte man dabei auch die Technik überprüfen, ob die Heizung, der Filter etc. reibungslos arbeiten.
Die fälligen Wasserwechsel richten sich nun nach der Größe des Beckens und seinen Insassen.
Bei kleineren Aquarien ist ein Wasserwechsel, mit absaugen des Bodengrundes und Scheiben reinigen öfter vorzunehmen wie bei einem Größeren....gemacht werden müssen sie aber, denn die Fische schwimmen sonst über kurz oder lang in ihren eigenen Fäkalien.
Hat man aber auf der anderen Seite in einem großen Becken stark wühlende Fische, so muß auch hier öfter das Wasser gewechselt werden, wie bei einem Gesellschaftsbecken gleicher Größe.
Nach dem Wasserwechsel, wenn mind. 24 Std. vergangen sind, sollten die Wasserparameter gemessen werden, um sicher zu sein, dass alles ok ist und die Fische keinen Schaden erleiden.
Der Filter muß auch gesäubert werden, damit er nicht zuschlammt und in seiner Funktion beeinträchtigt wird.
Es ist schwer zu sagen, wieviel es an Zeit kostet, sein Becken in Ordnung zu halten, denn wie schon erwähnt, hängt es von dem Besatz, der Größe und dem Ehrgeiz des Aquarianers ab, ob er Fische zur Zucht bringen will oder ob ihm ein Becken ohne Nachzucht reicht.

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